Montag, den 04. Oktober 2010 um 18:34 Uhr

Gerd Lüdemann ist Fälschern im Neuen Testament auf der Spur

Gerd Lüdemann ist Fälschern im Neuen Testament auf der Spur

In seinem neuesten Buch »Die gröbste Fälschung des Neuen Testaments« beschäftigt sich Gerd Lüdemann mit dem Verfasser des zweiten Thessalonicherbriefs.

Im Neuen Testament gibt es sieben echte und sechs unechte Paulusbriefe, ferner gefälschte Schreiben verschiedener Apostel, die alle als Wort Gottes gelten. Die sechs unechten Paulusbriefe haben Schüler des Paulus nach dem Tod ihres Lehrers unter falschem Namen erfunden. Der zweite Brief an die Thessalonicher ist die gröbste Fälschung des Neuen Testaments. Sein Verfasser veröffentlichte nicht nur einen Paulusbrief unter falschem Namen, sondern wollte mit seiner Fälschung auch noch einen echten Paulusbrief ersetzen, indem er diesen kurzerhand als Erfindung deklarierte.

Gerd Lüdemann übersetzt und erklärt den Text und fragt nach den Motiven des Autors, der um die Unwahrheit seiner Angaben gewusst haben muss. Dabei berührt er die Frage, wie frühe Christen zu Fälschern werden konnten, obwohl sie ein leidenschaftliches Wahrheitspathos vertraten und obwohl es in der Antike Echtheitskritik und ein klares Bewusstsein für geistiges Eigentum gab.

Die gröbste Fälschung des Neuen Testaments//Der zweite Thessalonicherbrief Gerd Lüdemann
Die gröbste Fälschung des Neuen Testaments
Der zweite Thessalonicherbrief

Fälscher im Namen der Wahrheit – beim Verfassen des zweiten Thessalonicherbriefs gingen sie besonders grob zu Werke.

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