Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 10:16 Uhr

Großer Andrang bei Präsentation in Leipzig

Frank Beer (links) im Gespräch mit Gedenkstätten-MItarbeiter Sebastian Schönemann. Frank Beer (links) im Gespräch mit Gedenkstätten-MItarbeiter Sebastian Schönemann. zu Klampen Verlag

Auf großes Interesse ist die Präsentation von Mordechai Striglers »In den Fabriken des Todes« mit Herausgeber Frank Beer in Leipzig gestoßen.

Herausgeber Frank Beer (links im Bild) kam Anfang Juli auf Einladung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit nach Leipzig, um den im Juni erschienenen zweiten Teil von Mordechai Striglers Tetralogie »Verloschene Lichter« der Öffentlichkeit vorzustellen. In den Räumen der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemailgen HASAG-Stammwerkes gab zunächst Sebastian Schönemann (rechts) von der Gedenkstätte eine kurze Einführung in die Geschichte der HASAG sowie der heutigen Gedenkstätte. Im Anschluss stellte Frank Beer den Autor Mordechai Strigler und  – auch anhand einiger Dias – das Zwangsarbeitslager Skarzysko-Kamienna vor. Nach der folgenden Lesung unterschiedlicher Passagen aus dem erschütternden Bericht Striglers beantwortete der Herausgeber etliche Fragen aus dem überaus interessierten Publikum.

 

In den Fabriken des Todes//Verloschene Lichter II. Ein früher Zeitzeugenbericht vom Arbeitslager Skarzysko-Kamienna Mordechai Strigler
In den Fabriken des Todes
Verloschene Lichter II. Ein früher Zeitzeugenbericht vom Arbeitslager Skarzysko-Kamienna

Mordechai Striglers literarischer Bericht ist eines der frühesten Zeugnisse vom Leben in den Arbeitslagern der Nazis in deutscher Erstausgabe.

 

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