Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 13:51 Uhr

Zum 100. Geburtstag von Ulrich Sonnemann

Ein streitbarer und vielseiteiger Geist: Ulrich Sonnemann Ein streitbarer und vielseiteiger Geist: Ulrich Sonnemann © Klaus Baum; privat

Der Schriftsteller und Philosoph Ulrich Sonnemann wäre am 3. Februar 100 Jahre alt geworden. Sein 1963 erschienenes Buch »Das Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten. Deutsche Reflexionen« stand ein Jahr lang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Als Sonnemanns philosophisches Hauptwerk gilt die »Negative Anthropologie« (1969). Viel Beachtung fand zudem das Standardwerk »Graphologie – Handschrift als Spiegel«, das den ersten Teil einer von Paul Fiebig herausgegebenen zehnbändigen Ausgabe mit Schriften Ulrich Sonnemanns bildet. Sie erscheint im zu Klampen Verlag.
Von 1969 bis 1974 war Ulrich Sonnemann Dozent an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, danach Professor für Sozialphilosophie an der Gesamthochschule Kassel. Er starb 1993.
1996 wurde die Ulrich-Sonnemann-Gesellschaft mit Sitz in Kassel gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das schriftstellerische und philosophische Werk Ulrich Sonnemanns zu betreuen, den Nachlass zu archivieren und wissenschaftlich aufzuarbeiten (www.ulrich-sonnemann-gesellschaft.de).

Graphologie. Schriften 1//Handschrift als Spiegel. Irrationalismus im Widerstreit Ulrich Sonnemann
Graphologie. Schriften 1
Handschrift als Spiegel. Irrationalismus im Widerstreit

»Graphologie hatte mich bereits als Kind interessiert, und Joseph Roth hat mich darin bestärkt, sodaß es sehr früh zu einer Vertiefung in die Physiognomik expressiver Bewegung kam.«
Ulrich Sonnemann

Daseinsanalyse. Schriften 2//»Existence and Therapy«. Wissenschaft vom Menschen Ulrich Sonnemann
Daseinsanalyse. Schriften 2
»Existence and Therapy«. Wissenschaft vom Menschen

Negative Anthropologie. Schriften 3//Spontaneität und Verfügung. Sabotage des Schicksals Ulrich Sonnemann
Negative Anthropologie. Schriften 3
Spontaneität und Verfügung. Sabotage des Schicksals