Geschichte

Die Erfindung des Friedens
Über den Krieg und die Ordnung der Welt

Nicht mehr lieferbar: Dieser Titel kann ggf. noch als antiquarisches Werk über das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) bezogen oder über den Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GVK) geliehen werden.


ZVAB Bibliothek (GVK)


Auflage
1. Aufl.
Einband
Hardcover
Umfang
111 Seiten
Erschienen
01. Okt 2001
Status
nicht mehr lieferbar
Format
12,00 x 19,00 cm
Sprache
Deutsch (Übersetzt aus: English)
Verlag
zu Klampen Verlag
ISBN-13
9783924245986
ISBN-10
3924245983

"Krieg", sagt Michael Howard, "scheint so alt zu sein wie die Menschheit, Frieden aber ist eine moderne Erfindung". In der ganzen menschlichen Geschichte war Krieg für die überwältigende Mehrzahl der Gesellschaften eine selbstverständliche Angelegenheit, durch die Rechts- und Sozialstruktur entscheidend geprägt wurden. Erst seit der Aufklärung gilt Krieg als das Übel schlechthin, das durch eine rationale soziale Organisationsform abgeschafft werden soll, eine Vorstellung, die nach den Weltkriegen zum Daseinsgrund von Völkerbund und Vereinten Nationen geworden ist.
Dennoch scheinen seit einigen Jahren Anzahl und Intensität kriegerischer Konflikte wieder zuzunehmen. Ist Krieg also nach wie vor ein unvermeidlicher Bestandteil der internationalen Ordnung? Verändert die aktuelle Schwächung der Nationalstaaten nur die Art der Kriegsführung oder läutet sie ein Ende des Krieges ein?
"Das Buch ist so voller Ideen, daß es jeden begeistern wird, der sich auch nur im geringsten für die Frage interessiert, wie die Welt an ihren derzeitigen Entwicklungspunkt gelangt ist." (The Irish Times)

"Manchmal sind kleine Schriften lohnender zu lesen als dicke Bücher. Dazu gehört ohne Zweifel Michael Howards Essay 'Erfindung des Friedens'". (Stuttgarter Zeitung)

"Ein historischer Essay im besten Sinne: thesenfreudig, kenntnisreich und in einer klaren Sprache; frei von der schwerfälligen Last der Anmerkungen." (NDR)

Autor(en): Michael Howard. Übersetzt von Michael Haupt.



Urheber