Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters

Christoph Türcke
Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters

Hardcover, 118 Seiten
Format: 11.5 x 18.5 cm
Erscheinungstermin: Oktober 2016
ISBN 9783866745438

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Inhalt

Auf dem Reichstag zu Worms trotzte Luther Kaiser und Reich und berief sich dabei auf nichts als sein Gewissen und seine Glaubensüberzeugung. Doch diese Überzeugung gebar auch Ungeheuer. Seine Ausfälle gegen aufrührerische Bauern, gegen Juden und Hexen kamen aus dem Herzen seines Glaubens und zeigen den gnadenlosen Untergrund seiner Gnadenlehre. Gefeiert wird Luther als Wegbereiter moderner Gewissensfreiheit. Aber war seine Reformation nicht eher ein gewissenhafter Durchbruch zu spezifisch neuzeitlichen Gewaltverhältnissen? Die Verinnerlichung von Herrschaft aus Überzeugung ist jedenfalls eine signifikant protestantische Mitgift.

»Christoph Türckes Luther-Buch ist glänzend geschrieben, berührt alle schrecklichen Seiten des Reformators, ohne je plakativ zu sein, lobt zu Recht seine großartige Übersetzungsleistung und erkennt schaftsinnig die Gefahren der via moderna.« Prof. Dr. Vittorio Hösle, Philosoph

Pressestimmen

»Kein ›handelsübliches‹ Lutherbild, sondern eine psychoanalytische Deutung Martin Luthers, die seinen Glauben zwischen Depressionsüberwindung und Depressionsabwehr begründet sieht.«
Dieter Altmeyer in: ekz-Bibliotheksservice, 19. Dezember 2016

»Türckes neuestes Buch ist keine Würdigung, sondern ein Psychogramm des Reformators. Tatsächlich entwirft Türcke das Bild eines Gottesmannes, der getrieben war von seiner Depression und der Schuld, sich entgegen dem Elternwunsch der Theologie gewidmet zu haben.«
Bert Strebe in: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16. Februar 2017


»Christoph Türcke demontiert den ›Überzeugungstäter‹ und erklärt, ›wie archaisch seine Modernität ist, wie gnadenlos der Unterbau seiner Gnadenlehre‹. (...) Das sitzt.«
Jutta Person in: Philosophie Magazin, 03/2017




 
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