Maschen der Kunst

Christian Janecke
Maschen der Kunst

Hardcover, 238 Seiten
 

Epub 9,99 €
erhältlich bei:

» Libreka

Format: 11.5 x 18.5 cm
Erscheinungstermin: September 2011
ISBN 9783866741591

19,80 € inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand
Lieferzeit & Versandkosten


Inhalt

Die Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks sind heutzutage schier unbegrenzt. Daher drängen immer mehr Positionen ins Rampenlicht des Kunstmarkts und versuchen, sich durch scheinbare Innovation von der Konkurrenz zu unterscheiden. Trotz angestrengter Bemühungen um Authentizität und Originalität sind es jedoch häufig eher die spezifischen Produktionsmuster der einzelnen Neuerungen, die charakteristischer und mitunter überraschender erscheinen als diese selbst. Was die Presets in der elektronischen Musik, die Standardsituationen im Fußball und die einschlägigen Tricks im Liebeswerben, das sind längst auch der Kunst ihre spezifischen Maschen geworden – notorische Wirkmittel, bizarre, bedenkenswerte, verengende oder produktive Routinen des Einmaligkeitszwangs im zeitgenössischen Kunstbetrieb. Christian Janecke identifiziert und benennt diese Routinen, zeigt ihre Ursprünge auf und präsentiert sie, scharfsinnig kommentiert, in 36 kurzweiligen Artikeln. Anhand dieses Spektrums lernt der Leser abzuschätzen, was von den einzelnen Erscheinungsformen jüngerer Kunst nach Abzug der Maschen tatsächlich übrig bleibt.

Pressestimmen

»Das Buch wird seine Leser finden.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. September 2011

»Mit seinem Buch setzt Christian Janecke stilistisch und inhaltlich einen neuen Akzent in der kunstwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst. In Diktion und Duktus eröffnet es einen alternativen Zugang zur Gegenwartskunst, macht sich damit aber zweifelsohne streitbar. Und wer nach der Lektüre der Maschen der Kunst in absehbarer Zeit eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst besucht, wird sich vermutlich angesichts des ein oder anderen Exponats ein Schmunzeln nicht verkneifen können - in Anbetracht der Maschen, die KünstlerInnen bis heute pflegen und darüber hinaus weiter entwickeln.«
Lars Blunck in: Sehepunkte  – Rezensionsjournal für die Geisteswissenschaften, Januar 2012

»brillant geschriebene Miniaturen über die Possen eines Kunstbetriebs, der längst stillschweigend den merkantilen Erfolg eines Werks mit dessen ästhetischer Qualität gleichsetzt.«
Michael Mayer, www.artnet.de, 19. Dezember 2011

»... es geht weniger um eine Be- oder Aburteilung einzelner Künstler und Kunstwerke, sondern um eine kritische Sicht von übergreifenden Tendenzen jenseits künstlerischer Mittel. (...) Christian Janeckes Kompendium regt die Fantasie des Lesers so sehr an, dass er mit Blick auf die Gegenwartskunst selbst neue Kategorien entdeckt.«
Kommune – Politik.Ökonomie.Kultur, 1/12, Februar 2012

»Lektüre, die unbedingt zu empfehlen ist. (...) In 36 höchst aufschlussreichen und amüsanten Essays entfaltet Janecke ein Feuerwerk von Routinen in der Präsentation von Kunst.«
Gabriele Klempert in: KunstbuchAnzeiger.de, 20. Februar 2012

»...unbedingte Pflichtlektüre für alle, die mit Kunst, Medien und Werbung zu tun haben.»
Benjamin Jahn Zschocke, Sezession, April 2012


»...das macht Spaß, stellt den gesamten Kunst(schaffens)betrieb auf den Prüfstand, Liebgewonnenes wird als Masche decouvriert. (...) eine mitunter geradezu köstlich satirische Sezierung künstlerischer Gewohnheiten und Muster.«
Katharina Knieß in
»und – Das Münchner Kunstjournal«, Heft Nr. 50, Mai 2012

»Humorvoll, brillant und scharf analysiert Christian Janecke unseren aktuellen Kunstbetrieb. (...) so treffend sind Janeckes Beobachtungen und Wortschöpfungen, so demaskierend sind seine Analysen – und so erschreckend ist die Erkenntnis am Ende, dass die zeitgenössische Kunst sich offenbar tief in den Techniken der Maschen verheddert hat.«
www.kunstbuecher.at, Juni 2012

»Wer an Thesen wie ›Kunstmessenkunst‹, ›Kunsthochschulkunst‹, ›Mobilitätslook‹, ›Häufungshumbuk‹oder ›Wimmelbildnerei‹ seine Freude hat, für den bietet ›Maschen der Kunst‹ ein wahres Arsenal an Köstlichkeiten. Dem Autor geht es nicht um Rechthaben, sondern um eine mitunter geradezu köstlich satirische Sezierung künstlerischer Gewohnheiten und Muster. Auch der Kunstliebhaber fühlt sich und seine Sehgewohnheiten amüsiert ertappt.«
Kunst:Medien – Neues aus der Werlt der Bücher, 3. März 2014


Lesen Sie hier einen Beitrag von Christian Janecke auf www.faust-kultur.de