Verräter//Helden der Finsternis von Judas bis Snowden

Mathias Schreiber
Verräter

Helden der Finsternis von Judas bis Snowden

Herausgeber: Hamilton, Anne;
Hardcover, 184 Seiten
Format: 11.5 x 18.5 cm
Erscheinungstermin: März 2017
ISBN 9783866745506

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Inhalt

Der Verräter – gibt es einen Menschen, den wir mehr verachten? Er belügt uns, er hintergeht uns, er missbraucht unser Vertrauen und erschüttert so die moralischen Grundfesten unseres Zusammenlebens. Dennoch wird sein Vergehen, das schon in den ältesten schriftlichen Dokumenten der Menschheit auftaucht, weder in den Zehn Geboten noch in der Liste der sogenannten Todsünden geächtet. Der Verräter empört und fasziniert uns zugleich. Damit entpuppt er sich als eine der umstrittensten, aber auch wirkmächtigsten Gestalten der Geschichte.

Wer waren – und sind – die großen Verräter? Eine umfassende Darstellung des Verrats, die seine berühmtesten Protagonisten vorstellt und zugleich die Bedeutungstiefe des Begriffs erschließt, gibt es bis heute nicht. Indem er die aufsehenerregendsten Verräter der Geschichte beschreibt und ihre moralischen und psychologischen Motive aufdeckt, schließt der frühere »Spiegel«-Autor mit seinem Buch diese Lücke. Auf eindrucksvolle Weise legt er dar, dass auch diejenigen, die in bester Absicht handeln, sich auf einem äußerst schmalen Grat bewegen. Das gilt für den Tyrannenmörder Brutus ebenso wie für den in Europa gefeierten Edward Snowden.

Pressestimmen

»Eine gute Analyse. (...) Mathias Schreiber bleibt nicht dabei stehen, Beispiel an Beispiel zu reihen und Geschichten zu erzählen. Er liefert in dem gehaltvollen Essayband eine Analyse des Verrats und des Verräters und bedient sich dabei zahlreicher Quellen. (...) Mit der anregenden Lektüre schließt Schreiber außerdem eine Lücke, denn eine umfassende Geschichte des Verrats gab es bislang nicht.«
Annette Wilmes in: »Andruck – Das politische Buch«, Deutschlandfunk, 3. April 2017

»Schreibers Schrift betört durch die Vielzahl der oft nur angerissenen Beispiele, die aus dem Essay einen Steinbruch fu?r ku?nftige Beschäftigungen mit der Figur des Verräters und dessen Motivation im Dienste einer – vermeintlich – großen Idee machen.«
Hendrik Werner in: Weser Kurier, 12. April 2017