Das Elend des Kulturalismus//Antihumanistische Interventionen

Rudolf Burger
Das Elend des Kulturalismus

Antihumanistische Interventionen

Herausgeber: Hamilton, Anne;
Hardcover, 150 Seiten
Erscheinungstermin: Februar 2011
ISBN 9783866741478

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Inhalt

Denken sollte stets ein Denken gegen die eigenen Sympathien sein. Rudolf Burger hat diese Maxime zum erkenntnisleitenden Prinzip seines Denkens und zur schützenden Klausel gegen illusionäre Neigungen gemacht. Denn er sympathisiert durchaus mit dem, was er angreift: mit humanistischer Bildung und Kultur, mit Liberalität und romantischer Sehnsucht, mit erhabenen Gefühlen und der Freiheit des Willens. Aber was, wenn diese schönen Worte sich als Ausdruck trügerischer Konzepte entpuppen?

Ganz gleich, ob er sich mit dem Problem der Willensfreiheit auseinandersetzt, den Verständigungsschwierigkeiten zwischen Natur- und Geisteswissenschaftlern, ob er das humanistische Bildungsideal entzaubert, die vielbeschworenen Grundlagen einer europäischen Kultur auf ihren Nominalwert überprüft oder den Liberalismus beim Wort nimmt – Rudolf Burger erweist sich auch in den vorliegenden Essays
als illusionsresistenter, das Nachdenken fulminant befördernder Zeitdiagnostiker.

Pressestimmen

»...immer brillant formuliert und ein potentes Antidot gegen gemütlich gewordene Gewissheiten.«
Falter, 4. Mai 2011

»Essays (...) enthalten neben hoher Gelehrsamkeit auch das Quäntchen provokanter Leidenschaft, das zum Mitdenken anregt.«
Sezession, Juni 2011


»...schärft Burger den Blick für Zusammenhänge zwischen Bildung, Liberalismus und Willensfreiheit und liefert damit eine knappe Anatomie moderner Gesellschaftssysteme.«
Frank Lisson, Deutschlandradio, 28. August 2011

»Man liest Burgers Essays und hofft, dass diesem Band möglichst bald ein weiterer folgen möge.«
Till Kinzel in: Informationsmittel (IFB) – digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft, November 2011