Kritiken. Berichte. Tagebücher

Soma Morgenstern
Kritiken. Berichte. Tagebücher

Herausgeber: Schulte, Ingolf;
Hardcover mit Schutzumschlag, 777 Seiten
Erscheinungstermin: September 2001
ISBN 9783924245450
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Inhalt

Der Schlussband der Soma Morgenstern-Edition versammelt im ersten Teil die Kritiken, Berichte und Glossen zu Literatur, Theater, Musik, Film und anderen Gegenständen. Sie sind in dem Jahrzehnt von 1924 bis 1934 erschienen, vorwiegend in der Frankfurter Zeitung. Ergänzt wird dieser Teil durch eine Reihe ungedruckter Texte aus dem Nachlass. Die zweite Abteilung des Bandes veröffentlicht zum erstenmal Morgensterns essayistische Arbeiten über Franz Kafka sowie den einzigen in englischer Sprache geschriebenen Text, seinen Essay über Boris Pasternaks Roman Dr. Schiwago. Ein dritter Teil bringt Briefe, in denen Morgenstern über seine Begegnungen mit Walter Benjamin, Robert Musil und Ernst Weiß berichtet hat. Diesen »Briefberichten« folgt eine Abteilung mit Aufzeichnungen und Arbeitsnotizen aus Morgensterns sechsundzwanzig erhaltenen Notizheften und von Einzelblättern im Nachlaß, ergänzt durch eine Reihe von Manuskriptvarianten vor allem zu seinen autobiographischen Büchern. Schließlich werden die drei erhaltenen Tagebücher Morgensterns aus den Jahren 1949 und 1950 veröffentlicht, darunter die Aufzeichnungen von seinem ersten Wiedersehen mit Europa nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten. Zwei späte Interviewtexte zur Biographie Morgensterns sowie sein Nachruf auf Alma Mahler beschließen den Band.

Pressestimmen

»Mit ›Kritken. Berichte. Tagebücher‹ bekommt man Ausschnitt seines Denkens in den Blick, Fragmente seines Schaffens, Grundlagen seines Werkes. Ein wichtiger deutsch-jüdischer Schriftsteller ist der Lesewelt wiedergewonnen.«
Die Welt

»Seine nun vollständig vorliegende Lebensgeschichte sollte man sich nicht entgehen lassen.«
Der Standard

»Auffallend ist bei diesem Autor, wie sich Witz, Ironie, Dramatisches und Komisches auf eigentümliche Weise gegenseitig in der Balance halten.«
Kölner Stadt-Anzeiger

»Schlussband einer editorischen Großtat: Bissig-brillant würdigt der Kulturbeobachter und spätere Emigrant hier Zeitgenossen, von Kafka bis Strawinski.«
Der Spiegel

Zum Abschluss der Werkausgabe: »Der Herausgeber Ingolf Schulte hat mit dieser sorgfältigen, umsichtig kommentierten Edition ein Werk nicht nur erschlossen und dokumentiert, sondern zugleich erst erschaffen.«
Süddeutsche Zeitung