Goethes Autorität // Aufsätze und Reden

Gustav Seibt
Goethes Autorität

Aufsätze und Reden

Herausgeber: Hamilton, Anne; ;
Hardcover, 176 Seiten
 

EPub 9,99 €
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» Libreka

Format: 11.5 x 18.5 cm
Erscheinungstermin: März 2013
ISBN 9783866742239

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Inhalt

War Goethe, wie Nietzsche einst schrieb, tatsächlich ein »Zwischenfall ohne Folgen« in der deutschen Kultur?
Gustav Seibts Einlassungen zu Goethe zählen zum Erhellendsten und Geistreichsten, was über den Dichter geschrieben worden ist. Er nimmt dessen Bemühen, eingebunden in seine Zeit zu wirken, Teil eines harmonisch gefügten Ganzen zu sein, als Ausgangspunkt für seine Streifzüge in klassisches und unklassisches Gelände.
Anspielungsreich und vielschichtig macht er Goethes offensichtliche und verdeckte Einflüsse auf spätere Generationen sichtbar. Mit Erkundungen zu Jakob Burckhardt, Fontane, William Gaddis, Arno Borst, seinen Überlegungen zu Geschichtsschreibung, Außenseitertum, aber auch zu Humor und Lachen knüpft er ein filigranes Netz aus Bezügen und  Wahlverwandtschaften.
Goethes Autorität zieht sich dabei als roter Faden durch das Buch. Sie taugt nicht zur Bevormundung, vielmehr erwächst sie, wie hier gezeigt wird, aus einem außerordentlich reichen, beispielhaft gelungenen und Sprache gewordenen Leben.

Aufgenommen in die Sachbuch-Bestenliste August 2013 von SZ/NDR

Pressestimmen

»Der vielfach ausgezeichnete Feuilletonist Gustav Seibt verfügt über einen schönen, klaren Schreibstil und profundes Wissen. Er kennt sich aus - auch in entlegenen Gefilden.«
Ronald Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 11. April 2013

»Es sind geisteswissenschaftliche Essays unterschiedlicher Thematik, und alle sind lesenswert. Geschrieben sind sie (...) in eleganter, gehobener Standardsprache, so dass sie einem weiten Leserkreis zugänglich sind.«
Gerhard Müller in: Literaturkritik.de, 10. Juli 2013


»Ein sehr gelehrtes Büchlein, das mitunter auch schon mal tiefer ins Detail geht, als man es bei diesem kleinen Format erwartet hätte.«
Thomas Claer in: Justament – Zeitschrift für Juristen, September 2013


»Diese Akribie hat etwas Beeindruckendes.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. November 2013