Lyrik

Ich hab die Welt zu malen, nicht zu ändern
Zeichnungen, Gedichte, Prosa

Neuere Ausgabe dieses Titels verfügbar: Ausgabe wurde ersetzt durch »Ich hab die Welt zu malen, nicht zu ändern« – 1. Aufl., Erscheinungsdatum: 01.10.1990 (Einband: Buch)


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Auflage
1. Aufl.
Einband
Buch
Umfang
103 Seiten
Erschienen
01. Okt 1989
Status
nicht mehr lieferbar
Format
13,50 x 20,50 cm
Sprache
Deutsch
Verlag
zu Klampen Verlag
ISBN-13
9783933156167
ISBN-10
3933156165

"Überall hat er zur Feder gegriffen, seiner einzigen Waffe, und wenn ihm das Wort untersagt war, zur Zeichenfeder." Diese Selbstcharakterisierung verdeutlicht, wie wichtig Walter Mehring die Beschäftigung mit bildender Kunst war. Während Mehrings literarisches Werk heute zum größten Teil in einer lieferbaren Ausgabe vorliegt, ist ein Überblick über das zeichnerische Schaffen bislang nicht möglich. Seine von ihm selbst illustrierten Bücher sind längst zu Raritäten des Antiquariatsmarkts geworden. Dieser Band enthält überwiegend Reproduktionen graphischer Arbeiten, die vor 1933 entstanden und bisher unveröffentlicht oder aber in vergriffenen Büchern wiedergegeben sind. George Grosz hat in einem 1927 erschienenen Aufsatz über Mehrings Zeichnungen Worte gefunden, die auch dessen Lyrik kennzeichnen: "Mehring zeichnet ja nicht einfach ab, er hebt alle seine Augeneindrücke in eine für ihn sehr charakteristische ironisch-hypochondrische Ebene. Spielt das, was er wiedergibt, leicht verzaubert ein Tönchen höher oder tiefer, aber niemals in banalen Klavierschulakkorden."

Autor(en): Walter Mehring. Herausgegeben von Karl Riha, Franz Weber, Georg Schirmers.



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