Da fielen auf einmal die Sterne vom Himmel//Begegnungen mit Dornröschen und dem Eisenhans - eine Märchenreise im Jugendstil. Mit Zeichnungen von Otto Ubbelohde.

Ludwig Harig
Da fielen auf einmal die Sterne vom Himmel

Begegnungen mit Dornröschen und dem Eisenhans - eine Märchenreise im Jugendstil. Mit Zeichnungen von Otto Ubbelohde.

Hardcover mit Schutzumschlag, 94 Seiten
Format: 13.5 x 21.2 cm
Erscheinungstermin: Juli 2002
ISBN 9783933156747
Lieferzeit: 2-3 Tage

14,00 € inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand
Lieferzeit & Versandkosten


Inhalt

»Sie lebten vergnügt bis an ihren Tod«, heißt es von Allerleirauh und dem König; im Landgrafenchor der Elisabethkirche liegen sie nebeneinander begraben. Da liegen sie, mit geöffneten Augen, das gewellte Haar fällt auf das steinerne Kopfkissen, zwei Engel sind in der Nähe.
Allerleirauh, Frau Holle, Dornröschen, Rapunzel, der Eisenhans – sie alle fanden schließlich ihre Heimat im Marburger Land. Wie sie dahin gerieten? Dieser Frage geht der große Fabulierer Ludwig Harig nach und begibt sich auf die Spur des Jugendstilmalers Otto Ubbelohde, der Anfang des 20. Jahrhunderts in dieser Gegend die wahre Entsprechung für die Schauplätze der Grimmschen Märchen entdeckte. Die erstmals 1910 erschienene dreibändige Ausgabe mit Ubbelohdes Zeichnungen, die das Ergebnis seiner fast zehnjährigen Streifzüge durch die Marburger Umgebung waren, ist für Liebhaber und Kenner ein Muß: »kein Berg, den Ubbelohde zeichnete, blieb ungebannt, kein Gemäuer unerlöst ... so hart auch seine Feder war, so karg seine Linie, so naturroh seine Räume sind, ein zauberischer Hauch von Jugendstil zieht durch die Bilder hindurch.« (Ludwig Harig).
Marburg, Amönau und die Burgruine Mellnau sind die Schauplätze von Ludwig Harigs literarischer Entdeckungsreise, die – mal ironisch, mal komisch, mal frivol – einen schillernden Märchenteppich entrollt, der die Grimmschen Welten, Ubbelohdes Jugendstilschöpfungen und die Eindrücke des zeitgenössischen Wanderers auf poetische Weise ineinanderfließen läßt.

Pressestimmen

»Eine literarische Zeitreise mit philosophischen Abstechern, ironischen Umwegen und guten Ratschlägen für uns Heutige.«
Die Zeit

Lesen Sie hier die vollständige Besprechung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net

»Eine fantastische Einladung.«
Neues Deutschland


Haufs »verwebt aus sehr individueller Perspektive und mit feiner Ironie Ubbelohdes Jugendstilschöpfungen von damals, die Tradition der Märchen im Originaltext und die detailfreudigen Eindrücke des fremden Besuchers zu einem poetischen Gesamtbild.«
Frankenberger Allgemeine