Verschlossene Kammern//Gedichte

Marion Poschmann
Verschlossene Kammern

Gedichte

Herausgeber: Kattner, Heinz;
Leinen, 48 Seiten
Format: 15 x 24.5 cm
Erscheinungstermin: September 2002
ISBN 9783933156761
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Inhalt

Marion Poschmann spricht in ihren Gedichten Gefühle nicht direkt an, sondern bindet sie an Objekte. Dabei verschiebt sie die Grenzen zwischen inneren Zuständen und äußeren Materialien, zeigt das Ich in dieser paradoxen Bewegung. Die Gedichte tragen in einer erkennbar eigenen Melodie ferne Landschaften und nahe Räume vors Auge. Reich ist das Inventar, ein bewundernswerter sprachlicher Reichtum. Ihre poetische Welt beginnt in der Topografie bekannter Erfahrung, um von dort das Fremde, Ungewöhnliche aufzurufen. Ob »Merkblätter für flachgelegte Häuser«, eine »Barocke Serie« mit Madonnenporträts oder das Verschwinden im Weiß in »Sibirische Elegien«, sie verliert sich nicht im kunstvollen Gestalten. Immer führt ihr genauer Sprachfluß in eindrucksvollen metaphorischen Wendungen durch die drei verschiedenen Kapitel ihres ersten Gedichtbandes.

Pressestimmen

»Marion Poschmanns Gedichte helfen überwintern...«
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Lesen Sie hier die vollständige Besprechung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net

»Ihre Gedichte sind bemerkenswerte Merkblätter für die Ambivalenz des Daseins.«
Ron Winkler, Literaturkritik.de

»Der 34-jährigen gelingen in ihrem Lyrikdebüt ebenso überzeugende wie überraschende Bilder, wobei sich ihre Gedichte jeder Geschwindigkeit zu entziehen scheinen. Ein bemerkenswerter Ton aus der jungen deutschsprachigen Lyrik.«
Aachener Nachrichten

Lesen Sie hier ein Gespräch von Marion Poschmann und Sarah Kirsch mit der ZEIT-Redakteurin Iris Radisch anlässlich des 70. Geburtstages von Sarah Kirsch am 16. April 2005

Aus ihrem Gedichtband »Verschlossene Kammern« hat zu Klampen-Autorin Marion Poschmann kürzlich in der Insel-Stadtbibliothek in Marl gelesen. Hören Sie hier das Gedicht »Umnachtungen«.