Offenes Gewässer//Gedichte

Christian Saalberg
Offenes Gewässer

Gedichte

Paperback, 149 Seiten
Format: 14.7 x 21 cm
Erscheinungstermin: Oktober 2005
ISBN 9783933156853
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Inhalt

Es komme, was da mag

Ich esse nicht.
Ich trinke nicht.
Ich schlafe nicht.

Ich lebe nicht.
Gebe mich damit zufrieden, bei meinem Rundgang
durch die Ruinen über Pyramiden zu stolpern
Und vor einer Sphinx zu verweilen, deren
wundervoller Leichnam mir das Leben zeigt,
Das sich in mir verbirgt:

Ein roter Ast, zusammengefallene Schatten
und unter schlummernden Lidern
Die Erinnerung an den Tod.

Pressestimmen

»Die formale Schönheit und der Reichtum der Bilder bescheren einen Genuß, in dem man gerne schwelgen möchte. ... Welch ein wunderbares, beglückendes, sich selbst erzeugenedes Netz!«
Literarisches Österreich. Organ des Österreichsichen Schriftstellerverbandes

»Christian Saalbergs Offenes Gewässer (2005) lotet in seinen Versen, die bei aller Doppelbödigkeit, Melancholie und Tiefe eine himmlisch beschwingte Lektüre sind, Licht und Dunkel und andere Dichotomien mehr aus. ... Dieser erst nach 2000 verstärkt zur Kenntnis genommene Dichter, der seit Jahrzehnten diese faszinierend assoziierten, originellen Gedichte schreibt, pflückt die Metaphern nicht nur im Herbst von den Lyrikbäumen. Christian Saalberg hat die ›Sprache in der Sprache‹ (Kenneth Koch) wahrhaftig entdeckt. Diese Leben, Tod und Poesie verknüpfenden Wortgebilde zeigen mir die über die alltägliche Realität hinausgehende Einheit auf, die in dieser zerissenen Welt via Gedicht – trotz allem – möglich wird.«
Theo Breuer, Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000, Edition YE, 2005

»Außerordentliches findet sich auf Schritt und Tritt in Saalbergs neuen Gedichten. ...der Leser gleitet von einem Sprachfluss in den nächsten, an der Angel – oder im Netz – eine Melange aus Historie, Kultur, Hoffnungslosigkeit und Melancholie, alles schön und flüchtig ausgemalt.«
Stuttgarter Zeitung

»...Saalbergs Surrealismus ist ... von so einer feinen, vezaubernden Art, ohne Anstrengung, Kalkül und Aufschneiderei«
Kommune

»Christian Saalbergs Gedichte lesen heißt für mich, in einen Bergkristall im Sonnenlicht tauchen, bleiben, staunen wie ein ewiges Kind, neugeborenes, uraltes, in den Facetten seiner Dichtkunst erst da zu sein.«
Margot Ehrich, Der Literat