Volker Sielaff
Autor

Volker Sielaff
Volker Sielaff ist 1966 in der Lausitz geboren und lebt als Autor und Publizist in Dresden. Seit 1990 veröffentlicht er Gedichte, Essays und Kritiken in renommierten Literaturzeitschriften (u.a.»manuskripte«,»Diwan«und »Sprache im technischen Zeitalter«), Anthologien (u.a.»Jahrbuch der Lyrik«2002, C.H.Beck Verlag) und Tageszeitungen (u.a.»Tagesspiegel«und»Frankfurter Rundschau«). Seine Gedichte wurden in viele Sprachen, u.a. ins Englische, Französische, Italienische, Dänische, Tschechische, Polnische, Ungarische und Arabische übersetzt. Im Herbst 2003 erschien im Verlag zu Klampen der Gedichtband »Postkarte für Nofretete«. 2007 erhielt Volker Sielaff den Lessing-Förderpreis. Im Herbst 2011 erschien im Verlag luxbooks Wiesbaden sein Gedichtband »Selbstporträt mit Zwerg«, 2015 kam ebenda sein neuer Gedichtband»Glossar des Prinzen «heraus, der in den Medien viel besprochen worden ist. 2015 wurde Volker Sielaff in Marbach die Ehrengabe der deutschen Schillerstiftung verliehen.

Volker Sielaff im Internet:
http://www.volker-sielaff.de

Volker Sielaff

Postkarte für Nofretete

Gedichte

»Eine sanfte, nicht zornige Stimme, die in Andeutungen, in Schnappschüssen, in Ausschnitten das Leben vor unsere Augen legt, uns leicht, aber eindringlich sagt, wie wichtig der Augenblick ist, und so …
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Pressestimmen

Postkarte für Nofretete – Gedichte

»Seine Gedichte haben keine Scheu vor dem Papier, sie vertragen, auch wenn sie kurz sind, das Weiß, von dem sie in dem überaus schön gemachten Band in der Reihe »Lyrik Edition« der Stiftung Niedersachsen umgeben sind. Sie vertragen sogar ein Motto, das von Novalis stammt: »Das Äußere ist ein in Geheimniszustand erhobenes Inneres.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 21. Februar 2004

»Wer indes die Ansprüche der Kunst beharrlich erfüllen will, dem bleibt nur der Weg des legendären chinesischen Malers, der auf dem Pfad seines letzten Bildes davonläuft... Das Verschwinden im Bild könnte ein Thema für die Gedichte Volker Sielaffs sein. Das lyrische Ich, das in seinen Gedichten behutsam die Koordinaten seiner Lebenswelt erforscht, ist kein gefestigtes, seiner selbst gewisses, prahlerisches Ich. Es ist ein fragiles, skeptisches, nach der Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit der eigenen Wahrnehmungen forschendes Subjekt, das sehr genau seinen eigenen Standort überprüft und auch die Möglichkeiten des Verschwindens kennt. Wenn Sielaff auf den Spuren des Romantikers Novalis nach dem `Geheimniszustand´ sucht, dann zieht er sich nicht in die geschützten Reservate irgendeiner poetischen Innenwelt zurück, sondern bewegt sich in den offenen, unbefestigten Grenzbereichen von Innen und Außen.«
Michael Braun

»Es macht wirklich keinen geringen Spaß, den selbstbewußten und unbestreitbar hochtalentierten Dresdner Schriftsteller zu erleben. Die Gesten, die Mimik, die Intonation sind untrennbar mit seinen Texten verbunden.«
Sabine Michaelis

»Diese Gedichte fühlen, schmecken, riechen und klingen verblüffend einmalig!«
Silvia Schulz, Märkische Oderzeitung

»Volker Sielaff webt in seiner Lyrik die sinnlich wahrnehmbare Welt so fein und klar, daß die Transzendenz hindurchscheint.«
Henning Ziebritzki

»Äußerst gelungene, feinsinnige und sprachlich brillante Gedichte.«
Undine Materni, Sächsische Zeitung

»In einer präzisen Sprache konturiert Volker Sielaff Momente aus dem Alltag so, dass sie im Stillstehen zu leuchten scheinen.«
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten

»Es läßt sich übergreifend sagen, daß der besseren zeitgenössischen Lyrik eine Unbefangenheit zu bescheinigen ist, von der man lange nicht glaubte, es könnte sie noch geben. Mir scheint, diese Autoren agieren nicht mit Tabus, aber das lyrelnde Jammern, Klagen und Fisteln ist ihnen erstmal fremd. Viele von ihnen verfügen offenbar über einen angenehm irrationalen Glauben an die Sinnhaftigkeit ihres Treibens, jedoch ohne angesichts ihrer "Erwerbslosigkeiten" ins Grübeln zu geraten. Es gibt eine Unverzagtheit etwa bei Sielaff, Wagner, Urweider oder Arne Rautenberg, die sich auch publizistisch bemerkbar macht und die sich für das Andere, das Fremde begeistert. Das hat selten was regionales und verrät Metropolen im Kopf.«
Hauke Hückstädt, Frankfurter Rundschau

»Ein präziser Beobachter, der ohne inflationäre Metaphern auskommt.«
die tageszeitung

»Keine großen Worte - diese Gedichtzeile könnte als Motto über Volker Sielaffs Band Postkarte für Nofretete stehen, ebenfalls in der von Heinz Kattner vorzüglich editierten LyrikEdition bei zu Klampen erschienen.«
die horen

»Sielaffs Gedichte etablieren das Lyrische als eine Form der Wahrnehmung von Welt, die erkenntnishaltig ist, und sie sichern diese besondere Wahrnehmung gleichsam ab gegen eine zerfahrene Vielworterei der Konsumgesellschaft.«
Lorettas Leselampe