Roméo Dallaire
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Roméo Dallaire

Roméo Dallaire, Jahrgang 1946, konnte auf eine Bilderbuchkarriere in der Kanadischen Armee zurückschauen, als er 1993 zum Befehlshaber der UN-Truppen in Ruanda ernannt wurde. Nach der Katastrophe erlitt er einen schweren psychischen Zusammenbruch und konnte erst Jahre später Rechenschaft über das Geschehen ablegen. Sein Erfahrungsbericht bildete die Grundlage für mehrere Filme über den Völkermord.
Dallaire ist Senator im Kanadischen Parlament und hat eine Stiftung für Ruandische Waisenkinder gegründet. Er ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.

Roméo Dallaire im Internet:
http://www.romeodallaire.com

Roméo Dallaire

Handschlag mit dem Teufel

Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda

»Ein beeindruckendes, aber zugleich furchtbar deprimierendes Buch. Die Lektüre sollte sich dennoch niemand ersparen.«FAZ
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News zu Roméo Dallaire

Roméo Dallaire auf Platz 4 der Sachbuchbestenliste Mai 2008
News – 08.05.2008

Roméo Dallaire landet mit seinem Buch Handschlag mit dem Teufel auf Platz 4 der Sachbuchbestenliste Mai 2008.

Pressestimmen

Handschlag mit dem Teufel – Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda

»Eine quälend intensive Schilderung der sich entfaltenden Katastrophe. Und eine vernichtende Anklage all jener, die hätten handeln können und es nicht taten.«
Die Zeit

»Eines der traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe, und einer der herzzerreißendsten Augenzeugenberichte. […] Es ist die akribische Beschreibung des vielleicht schlimmsten Verrats der Menschheitsgeschichte, ein Buch das man lesen muß, um zu verstehen mit welch gelassener Kälte und mit welch unerbittlichem Zynismus die Friedenshüter den Völkermord zuließen.«
The Guardian

»Über Jahre weigerte Dallaire sich, seine Erlebnisse aufzuschreiben. Zu elend, angewidert, entsetzt und verstört habe er sich gefühlt. Dass und wie er es dennoch getan hat, ist bewunderswert. Nur wenige Büchre taugen als Pflichtlektüre. Dieses tut es.«
Das Parlament

»Die Lektüre sollte sich (...) niemand ersparen.«
FAZ

»Es ist das persönliche Dokument eines Humanisten, eines Friedensstifters in Uniform, der scheitern musste, weil die Welt kein Interesse daran hatte, wehrlosen Ruandern zu helfen.«
mittendrin