Jürgen Theobaldy
Autor

Jürgen Theobaldy

Jürgen Theobaldy, Jahrgang 1944, studierte nach kaufmännischer Lehre Pädagogik, Germanistik und Politologie. Lebt heute als Autor in Bern.

Jürgen Theobaldy

Wilde Nelken

Gedichte

Mit einer poetischen »Leichtigkeit des Seins« erfreut Jürgen Theobaldy die Lyrikliebhaber. In seinen neuen Gedichten, meist kaum mehr als fünf Zeilen lang, läßt die Meisterschaft dieses Dichters …
mehr
Jürgen Theobaldy

Trilogie der nächsten Ziele

Roman

»Fazit: ein kunstvoller Roman, literarische Raffinesse pur.« Gabriela Schaaf, Deutsche Welle
mehr
Jürgen Theobaldy

Immer wieder alles

Gedichte

»Eine Sprachmelodie, die Musik nicht bloß nachzuempfinden, sondern träumerisch nachzuschaffen versteht.« Die Zeit
mehr

Pressestimmen

Wilde Nelken – Gedichte

»Dass die Gedichte so unaufgeregt daherkommen, so wunderbar leicht und kunstvoll, ist auch das, was sie auszeichnet – und bleibt Teil ihres Geheimnisses.«
Neue Zürcher Zeitung

»Diese Gedichte riskieren viel in ihrem Minimalismus der Mittel. Denn gerade poetische Miniaturen wie das Haiku stürzen ja oft ab in Kurzatmigkeit und schiere Simplizität. Aber Theobaldy hat viel gelernt von den Virtuosen des Haiku und des Senryu. Seine kleinen Meditationen der Selbstvergewisserung komponiert er in
Wilde Nelken

zu einem lyrischen Stundenbuch der Jahreszeiten und Liebeserklärungen.«
Michael Braun, Badische Zeitung

»Seine ›Affären‹ wirken – im positiven Sinn – undurchdacht, wie hastig während einer Zugfahrt auf einen Zettel hingekritzelt. Gebündelte Gedanken. Über alltägliche Kleinigkeiten, über den Metzger unten an der Strasse, die Anemonen im Garten oder den Blick der Geliebten.«
Berner Zeitung

»Selten sind in der zeitgenössischen Dichtung so lebenszugewandte, so daseinsverliebte und so unzergrübelte Gedichte geschrieben worden.«
Lyrikwelt.de

»Jürgen Theobaldys Buch
Wilde Nelken

(2005) besticht durch feine, mit ironischem Faden durchwirkte Gedichte.«
Theo Breuer, Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000, Edition YE, 2005

»Seit über 30 Jahren veröffentlicht Jürgen Theobaldy, 62, Gedichte, stets sucht er neue Wege.
Wilde Nelken

liest sich wie eine Rückbesinnung auf den Alltag||| andererseits lässt Theobaldy – wie nebenbei – ein Jahr vorübergleiten. Knappe Gedichte, die Wörter auf ein Minimum beschränkt, fängt der Lyriker (Welt-)Momente ein«
Aargauer Zeitung

Trilogie der nächsten Ziele – Roman

Auf Platz 10 der Bestenliste des SWR im Juli 2003. »Jürgen Theobaldy, einer der besten deutschsprachigen Lyriker. Die `Trilogie der nächsten Ziele` verdankt seine Intensität der sprachlichen Sorgfalt Theobaldys, die in ihren besten Momenten einen Sog des Kargen vermittelt, wie man ihn, vor anderem Hintergrund, von J.M. Coetzee kennen kann. Genre-Bücher, die so gut geschrieben sind, dass sie nicht mehr als solche gelesen werden, sind selten in der deutschsprachigen Literatur. Hier ist eines.«
Süddeutsche Zeitung 10. November 2003

Lesen Sie hier einen Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net »Der Roman ... ist ein kleines Kunstwerk. Lustvoll führt Theobaldy den Leser immer wieder auf neue Spuren und Irrwege. Selten entlässt er den Leser aus dem Labyrinth der offensichtlichen und verwischten Spuren und entschlüsslet die gelegentlich kafkaeske Welt. ... Fazit: ein kunstvoller Roman, literarische Raffinesse pur.«
Gabriela Schaaf, Deutsche Welle Buchtipp

»Hier ist ein nuancierter Erzähler am Werk, der sich ganz in die Innenwelt seiner Figuren vertieft und den Rätselcharakter seiner Geschichte erhöht, je weiter das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven aufgefächert wird.«
Michael Braun, Basler Zeitung

»Ein Exerzierspiel mit wechselnden Erzählperspektiven, das den Leser, nachdem er die anfägliche Hemmschwelle überwunden hat, in seinen Sog hineinzieht und sich am Ende spannend wie ein Mafia-Thriller oder Spionageroman liest, ohne die falsche Befriedung eines Happy Ends, das die Konflikte löst und alle vom Text aufgeworfenen Fragen beantwortet.«
Hans Christoph Buch, Die Welt

»Mit ›Trilogie der nächsten Ziele‹ legt Theobaldy einkleines Glanzstück vor. Denn alles an dem dreiteiligen Roman ist difus - erzählt in einer glasklaren, bis in alle Winkel durchkomponierten Sprache.«
Sibylle Birrer, Neue Zürcher Zeitung

Immer wieder alles – Gedichte

»Selten seit Apollinaires Gefolge des Orpheus sind Tiere so bedichtet worden wie in Jürgen Theobaldys neuem Band ›Immer wieder alles‹. (...) Fast zehn Jahre hat der 1944 geborene Dichter sich für dieses schmale Bändchen Zeit gelassen; es ist sein bestes geworden.«
Der Tagesspiegel

»Bei all seiner Belesenheit hat Jürgen Theobaldy aber stets einen unverwechselbaren eigenen Ton, der mit Begriffen wie Sprödigkeit oder Melancholie nur vage umschrieben ist: eine Sprachmelodie, die Musik nicht bloß nachzuempfinden, sondern träumerisch nachzuschaffen versteht.«
Die Zeit

»Bei Theobaldy gibt es (...) keine abgegriffenen Bilder, keine unbeholfenen Psychologisierungen, kein falsches Pathos. Theobaldys Gedichte zeichnen sich durch virtuos eingesetzte Lakonik aus.«
Literaturen