Gerd Lüdemann
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Gerd Lüdemann

Gerd Lüdemann, Jahrgang 1946, ist Professor emeritus für Geschichte und Literatur des frühen Christentums an der Georg August Universität in Göttingen und Visiting Scholar an der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, USA. Er ist der Gründer des Archivs »Religionsgeschichtliche Schule« an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen.
1998 wurde ihm als ausgewiesenem Neutestamentler die Bezeichnung seines Lehrstuhls als Lehrstuhl für Neues Testament vom Präsidenten der Universität Göttingen als Folge der Beanstandung seiner Lehre durch die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen verboten, weil er sich in seinen Veröffentlichungen und in seiner wissenschaftlichen Arbeit zu kritisch mit Fragen des evangelischen Bekenntnisses auseinandergesetzt hatte.

Gerd Lüdemann im Internet:
http://www.gerdluedemann.de

News zu Gerd Lüdemann

Gerd Lüdemann erläutert in »eldoradio« seine Sicht des Osterfestes
News – 12.04.2012

Im lokalen Radiosender »eldoradio« aus Dortmund spricht der Theologe und Autor des zu Klampen Verlags, Gerd Lüdemann, mit Norbert Paul über das bevorstehende Osterfest und seine Sicht auf die vermeintliche Auferstehung von Jesus.

»Der älteste christliche Text« von Gerd Lüdemann in der Sachbuch-Bestenliste
News – 28.02.2012

Das im Herbst 2011 im zu Klampen Verlag erschienene Buch »Der älteste christliche Text – Erster Thessalonicherbrief« von Gerd Lüdemann steht in der Sachbuch-Bestenliste von NDR und SZ für den Monat März. Der zu Klampen Verlag gratuliert seinem Autor.


WEITERE NEWS

Gerd Lüdemann schreibt in der Frankfurter Rundschau über den ersten Thessalonicherbrief
News – 14.12.2011

Gerd Lüdemann schreibt in der Frankfurter Rundschau über »Gewalt im Christentum«
News – 28.07.2011

Gerd Lüdemann schreibt in GEO über »Wie das Leben gelingt«
News – 31.05.2011

Gerd Lüdemann ist Fälschern im Neuen Testament auf der Spur
News – 04.10.2010

Pressestimmen

Ketzer – Die dunkle Seite des Urchristentums

Politik ohne Gott – Wie viel Religion verträgt unsere Demokratie?

Altes Testament und christliche Kirche – Versuch der Aufklärung

Paulus, der Gründer des Christentums

»Ohne Rücksicht auf affirmative Glaubenssätze stellt Lüdemann uns den historischen Paulus vor Augen.«
Die Welt, 6.4. 2002

»Lüdemann bleibt auch in seinem neuen Paulus-Buch sich und seinem Verständnis von unabhängiger Wissenschaft treu ... Er wird wieder einmal fürchterliche Prügel beziehen.«
Nordwest-Zeitung, 15.11.2001

»Was in theologischen Werken anderer Autoren für Laien oft unverständlich formuliert ist, bringt er volksnah und nicht selten polemisch auf den Punkt.«
Westfälische Allgemeine Zeitung, 2.10.2001

»Das Buch ermöglicht auch dem interessierten Laien, jenseits der kirchlichen Bevormundung sich über die Anfänge der christlichen Religion zu vergewissern.« 
Freidenker Juni 2004

»Lüdemann hat mit seinem nüchternen Buch ein profundes Kompendium vorgelegt.«
MIZ 2/2004

»Auch Nicht-Theologen können dem Gedankengang problemlos folgen.«
www.lehrerbibliothek.de, 2.2. 2004

»Ein herausforderndes Buch, das auf den ersten Blick etwas radikal erscheinen mag.«
Pforzheimer Zeitung, 14.2.2003

»Dies ist das beste Buch, das ich seit A.Schweitzers ›Mystik des Apostels Paulus‹ gelesen habe ... es ist ausgesprochen gut lesbar und enthält, didaktisch sehr gut aufbereitet, alle wichtigen Paulus-Texte in deutscher Übersetzung.«
Heinz Röhr in Christ und Sozialist, 1-2/2002

»Eine umfassende, detaillierte und sehr quellenorientierte Untersuchung der erhaltenen Überlieferung. (...) Es wäre wünschenswert, wenn Experten wie Gerd Lüdemann mit ihren wissenschaftlichen Ergebnissen eine größere Öffentlichkeit erreichen könnten.«
Ronald Bilik in: freidenker, 4/2014

»Ein konsequent historisch-kritisches Paulus-Buch ohne Übermalung durch christlich-kirchliche Tendenzen.«
Olibver Neumann in: lehrerbibliothek.de

 
Jesus nach 2000 Jahren – Was Jesus wirklich sagte und tat

»Dieser Riesenwälzer ist ein Meisterwerk!«
Der Quäker

  »Wer dem ursprünglichen Jesus, fernab von heutigen esoterischen Spekulationen, kennenlernen will, kommt um Lüdemanns Werk nicht herum.«
Spuren

»Lüdemann hat mit seinem Werk zweifellos einen Klassiker der historischen Jesusforschung abgeliefert.«
MIZ 2/00

»Er hat mit seinem Buch ein Kompendium geschaffen, das auch dem Laien ermöglicht, sich abseits der kirchlichen Dogmen über die Anfänge der christlichen Religion in der Person Jesu von Nazareth zu vergewissern.«
Pforzheimer Zeitung, 1. Dezember 2000 

»Er hat mit seinem neuen Buch ein zuverlässiges Kompendium geschaffen, das auch dem interessierten Laien ermöglicht, sich abseits der kirchlichen Lehre über die Anfänge der christlichen Religion zu vergewissern.«
Südkurier

  »Gerd Lüdemann erörtert weder umfassend die Forschungsergebnisse anderer, noch wählt er die Form einer themenzentrierten Darstellung. Vielmehr werden alle erhaltenen Jesusüberlieferungen der ersten beiden Jahrhunderte neu übersetzt und dann auf ihre historische Glaubwürdigkeit hin untersucht - und zwar so, daß auch der gebildete Laie den Gedankengang nachvollziehen kann. Auf diese Weise gelingt es dem Autor, Orientierung zu bieten angesichts der widersprüchlichen Jesusbilder.«
Literatur-Report

»Ein unwahrscheinlich nützliches Nachschlagewerk zur Interpretation des Neuen Testaments.«



Fantasia 406 – Magazin für phantastische Literatur, Januar 2013




Der echte Jesus – Seine historischen Taten und Worte. Ein Lesebuch

Der älteste christliche Text – Erster Thessalonicherbrief

Der große Betrug – Und was Jesus wirklich sagte und tat

Lesen Sie hier eine Rezension der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf www.faz.net »Zu Ostern hat das Enfant Terrible unter den evangelischen Theologen wieder zugeschlagen. Mit seinem Buch ›Der große Betrug‹ begründet der Göttinger Neutestamentler Gerd Lüdemann seinen Abschied vom Christentum. Die Publikation solle Rechenschaft darüber ablegen, warum ihm Jesus religiös nichts mehr bedeutet. Nach seiner bibelkritischen Untersuchung kommt der Neutestamentler zu einer ernüchternden Bilanz: Schon im ältesten Christentum sei damit begonnen worden, den Menschen Jesu, seine Reden und Taten zu verfälschen.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Natürlich ist Lüdemann nicht im Besitz der alleinigen Wahrheit. Aber seine Gegner auch nicht. Was Wahrheit ist, ergibt sich je und je im offenen Diskurs aller Beteiligten. (...) Ich würde stets dafür eintreten, daß Lüdemann sagen darf, was er sagt. Alles andere ist Fundamentalismus.«
Heinz Röhr, Der Quäker Nr.3 / 1999

»Eine erholsame Lektüre, die zeigt, daß auch andere ihre Sorgen mit der Vergangenheit haben und das nicht erst seit achtzig Jahren, sondern fast zwei Jahrtausende lang.«
RLT, Freidenker 1/99

Lesen Sie hier auf zeit.de einen Beitrag von Christoph Türcke in der ZEIT über die Reaktion der Kirche angesichts der Veröffentlichung von »Der große Betrug«.


Wer war Jesus? – Theologisch-politische Interventionen

Die gröbste Fälschung des Neuen Testaments – Der zweite Thessalonicherbrief

»Insbesondere weist Lüdemann detailliert nach, dass bereits der antike Unterricht Schülern eine negative Sicht auf Schriften unter falschem Namen nahebrachte; sie lernten Stil- und Echtheitskritik.«
Eva Prase, Freie Presse Chemnitz

»Eine radikale Bilanz der Bibelforschung.«
Evangelisch.de

»Mit seinem anregenden Büchlein wirft der Göttinger Neutestamentler aufs Neue die Frage nach der Glaubwürdigkeit der ›Heiligen Schrift‹ und nach der Wahrhaftigkeit von Kirche und Theologie auf.«
Werner Raupp in: Aufklärung und Kritik, 3/2011

»Wer sich für die historisch-kritische Untersuchung des Neuen Testaments interessiert, dem kann das Buch von Gerd Lüdemann empfohlen werden.«
Denkladen.de

»... ein anregendes Büchlein.«
Das Historisch-Politische Buch, Heft 1 2011

»Mit seinem anregenden Büchlein wirft der Göttinger Neutestamentler aufs Neue die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Heiligen Schrift und nach der Wahrhaftigkeit von Kirche und Theologie auf.«
Kirchliche Zeitgeschichte, Zeitschrift für Theologie und Geschichtswissenschaft, 1/2012


 

Die ersten drei Jahre Christentum –

»Wer sich für eine aufgeklärte Geschichte der Entstehung des Christentums interessiert, ist sicher bei Lüdemann gut aufgehoben.«
Denkladen / Alibri Verlag

»Akribisch hat der Neutestamentler und Historiker Gerd Lüdemann versucht, die ersten drei Jahre nach Jesu Tod bis etwa zur Bekehrung des Paulus zu erhellen.«
Norbert Copray in: Publik-Forum Nr. 8, April 2013

Der erfundene Jesus – Unechte Jesusworte im Neuen Testament

»Trotz des Wissens um die Unechtheit vieler Jesus-Worte werden diese von den christlichen Kirchen heute immer noch als Gotteswort hingestellt und gelten als offizielle Glaubensgrundlage. Darauf aufmerksam gemacht zu haben, ist ein bleibendes aufklärerisches Verdienst Lüdemanns.«
Humanistischer Pressedienst

»Der theologische Literaturwissenschaftler Gerd Lüdemann hat eine wahrlich detektivische Arbeit geleistet.«
Elbe-Elster Rundschau

»Lüdemann vermittelt einen Eindruck von der Mentalität früher Christen, die diese Worte produziert haben, und lässt so die Entstehung der ältesten Kirche besser begreifen.«                                                                                                                
Lehrerbibliothek.de

Das Jesusbild des Papstes – Über Joseph Ratzingers kühnen Umgang mit den Quellen

Lesen Sie hier einen Beitrag auf faz.net
 

In der Frankfurter Rundschau vom 9. März 2011 schreibt Gerd Lüdemann unter dem Titel »Benedikts Jesus hat es nie gegebe« über den zweiten Teil des Buches »Jesus von Nazareth«, den Benedikt XVI.  unlängst veröffentlicht hat.
 

Unter dem Titel »Eine peinliche Entgleisung« rechnet Gerd Lüdemann im SPIEGEL mit dem Buch von Benedikt XVI. ab. Lesen Sie hier seinen Beitrag auf spiegel.de


Die Intoleranz des Evangeliums – Erläutert an ausgewählten Schriften des Neuen Testaments

»Eine ideale Lektüre für die Weihnachtsfeiertage.«
Berliner Zeitung

»Mit seiner unverblümten Analyse, die mitunter den sarkastischen Unterton bevorzugt und bewegende persönliche Erinnerungen einstreut, hat Lüdemann eine durchaus zuverlässige Studie vorgelegt. Sie ermöglicht auch dem Laien, sich jenseits der kirchlichen Bevormundung über die geistigen Grundlagen der christlichen Kirche zu vergewissern, der es in der Tat an der Wahrhaftigkeit mangelt.
Südwestpresse

»Bleibt zu wünschen, dass sein Anliegen der kirchenabhängigen Theologenschaft, die noch immer die einer versunkenden Welt angehörende paulinische Mythologie propagiert, zu einem Anstoss werde: zu einer von der Humanitas getragenen Theologie.«
Schweizerisches Reformiertes Volksblatt

»Gerd Lüdemann ist ein Kämpfer gegen Lügen und Verschleierungen. Der Kenner des Evangeliums zeigt, wie krass die Text- und Glaubensfundamente der christlichen Kirchen in Sachen Tolereanz dem heutigen kirchlichen Selbstverständnis widersprechen.«
TAXI

»Lively, polemical, controversial, and to be recommended.«
International Review of Biblical Studies

»Eine anregende, zuverlässige Studie... . Überdies spricht sie etlichen Theologen aus dem Herzen, die den Brückenschlag zwischen persönlichem Glauben und intolerantem kirchlich-biblischem Dogma nicht mehr bewältigen und aus Angst vor der Kirche ihre ›ketzerischen‹ Erebnisse für sich behalten.«
Religion – Staat – Kirche

»Gerd Lüdemanns neues Buch liegt wieder erfrischend neben der Spur.«
Freidenker

»in lebendiger Sprache verfasste... Streitschrift«
Theologische Zeitschrift Basel

»überzeugend argumentierende[s] Buch«
Humanismus aktuell

Die Auferweckung Jesu von den Toten – Ursprung und Gechichte einer Selbsttäuschung

»Lüdemanns Buch ist der beste Beweis dafür, dass kritische Arbeit am Bibeltext und mystische Tiefenschau durchaus zusammengehen können.«
Heinz Röhr, Bücher

Das Unheilige in der Heiligen Schrift – Die dunkle Seite der Bibel

»Gerd Lüdemanns Befund ist schlagend: Im neutestamentlichen Erwählungsglauben steckt der Antijudaismus ebenso tief wie Krieg, Bann und Vertreibung im alttestamentlichen. Eine Theologie, die die Erwählung als makellosen göttlichen Heilswillen ausgibt und das daran klebende Blut und Unheil als ›Menschenwerk‹ wegschminkt, steht moralisch nicht höher als eine Zigarettenreklame, deren strahlende Gesichter mit Lungenkrebs nichts zu tun haben wollen.«
Die Zeit

»Bleibt zu hoffen, dass Kirche und Theologie, die noch immer den christlichen Mythos als allein seligmachende Religion propagieren und damit immer mehr ins Abseits geraten, sich den frischen Wind einer historischen Aufklärung kräftig um die Nase wehen lassen. Lüdemanns kämpferisches, wegweisendes Buch, das auch der interessierte Laie leicht versteht, würde ihnen dabei hilfreich sein.«
Freidenker