Günter Kunert
Autor

Günter Kunert

geboren 1929 in Berlin. Studium der Graphik an der Hochschule für Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. 1979 Übersiedlung in die BRD. Lebt als Autor bei Itzehoe.
Veröffentlicht seit 1948 Lyrik, Prosa, Essays und Hörspiele, zuletzt erschienen: »So und nicht anders« (2002), »Klopfzeichen vom Verratgeber« (2003), »Die Botschaft des Hotelzimmers an den Gast« (2004).
Zahlreiche Preise und Ehrungen, u.a. Heinrich-Mann-Preis (1962), Johannes-R.-Becher-Preis (1973), Heinrich-Heine-Preis (1985), Friedrich-Hölderlin-Preis (1991), Georg-Trakl-Preis (1997), Prix Aristeon EU (1999).
Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, der Freien Akademie der Künste Hamburg und der Freien Akademie der Künste Mannheim.

Günter Kunert

Ohne Botschaft

Gedichte

»Mit beißendem Spott und subtilem Humor karikiert er ... eine Welt, in der es zu viel Bürokratie und Verwaltung gibt.« Hajo Steinert, Focus
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News zu Günter Kunert

Günter Kunert erhält den Preis der »Frankfurter Anthologie«
News – 11.10.2011

Mit dem diesjährigen Preis der »Frankfurter Anthologie« ist zu Klampen-Autor Günter Kunert ausgezeichnet worden. Der Lyriker wird die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am 3. November im Frankfurter S.Fischer-Haus entgegen nehmen.

Pressestimmen

Ohne Botschaft – Gedichte

»In seinen Gedichten sieht er die Welt des Willens von ihren Enden her … Wenn in Kunerts poetischem Kosmos die Erlösung keinen Raum gewinnt … heißt das noch nicht, man könne den Dichter als tiefschwarzen Fatalisten eingeordnet halten … Melancholiker bestimmt, aber nicht so, daß sich daraus eine poetische Depression rezensieren ließe, wie es immer wieder geschieht. … Bei allem Zerstörungswissen … immer hat es Günter Kunert gewußt, das Leben ist schön.«
Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau

»Von hoher Qualität«.
Elbe-Jeetzel-Zeitung

»Der Georg-Trakl-Preisträger wird zu den renommiertesten deutschen Lyrikern gezählt. In seinen neuen Gedichten führt er einmal mehr auf Wahrnehmungs- und Gedankenwegen vor den eigenen Spiegel.«
Deister-Anzeiger

»Tatsächlich drücken die Verse des Georg-Trakl-Preisträgers nicht immer so eine Aussichtslosigkeit aus, wie es der Titel nahelegt. Zwar droht in den nächtlichen Träumen oft Ungemach und Kunert vergisst auch nicht, den Menschen immer wieder an den Tod zu erinnern. Doch das Leben der Natur ist für den Dichter ein Quell der Hoffnung.«
dpa

»Kunert, vielfach ausgezeichnet, zählt zu den renommiertesten deutschen Dichtern.«
General-Anzeiger

»Ich empehle allen, die einen Großteil ihres Lebens in Ämtern zubringen müssen oder Mühe haben, solche zu betreten, den neuen Gedichtband von Günter Kunert. Mit beißendem Spott und subtilem Humor karikiert er ... eine Welt, in der es zu viel Bürokratie und Verwaltung gibt. Sein stilvolles Schwelgen in Untergangsvisionen hat für den Leser zweifellos eine befreiende Wirkung.«
Hajo Steinert, Focus

»Günter Kunert, einer der großen Männer der deutschen Literatur, ... verdichtet in ›Ohne Botschaft‹ Lebensweisheit, kritischen Gegenwartsbefund und historische Rückbezüge zu melancholischen und ausgereiften Wortbildern.«
Vorarlberger Nachrichten