Christoph Türcke
Autor und Herausgeber

Christoph Türcke

Christoph Türcke, Jahrgang 1948, ist emeritierter Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und Autor zahlreicher Bücher. Er wurde ausgezeichnet mit dem Sigmund-Freud-Kulturpreis. Von ihm erschienen bei zu Klampen unter anderem »Jesu Traum. Psychoanalyse des Neuen Testaments« (2009), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (2014) und zuletzt »Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters« (2016).

News zu Christoph Türcke

Christoph Türckes Nietzsche-Buch auf Sachbuch-Bestenliste
News – 01.06.2017

Auch im Juni ist auf der Sachbuch-Bestenliste von NDR und SZ ein Titel aus dem zu Klampen Verlag zu finden. Nach Mathias Schreiber im Vormonat wurde nun Christoph Türcke ausgezeichnet.

Christoph Türcke zu Gast in der ARD
News – 20.06.2016

In der Reihe alpha-Forum auf dem Bildungskanal der ARD war Christoph Türcke am 17. Juni 2016 zu Gast.


WEITERE NEWS

Christoph Türcke schreibt im SPIEGEL über Jesus von Nazareth
News – 08.12.2011

Christoph Türcke diskutiert im ZDF Nachtstudio
News – 03.10.2010

Erster Sigmund-Freud-Kulturpreis an Christoph Türcke
News – 09.06.2009

Pressestimmen

Umsonst leiden – Der Schlüssel zu Hiob

Nietzsches Vernunftpassion – Aufsätze und Reden

Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters

»Kein ›handelsübliches‹ Lutherbild, sondern eine psychoanalytische Deutung Martin Luthers, die seinen Glauben zwischen Depressionsüberwindung und Depressionsabwehr begründet sieht.«
Dieter Altmeyer in: ekz-Bibliotheksservice, 19. Dezember 2016

»Christoph Türckes Luther-Buch ist glänzend geschrieben, berührt alle schrecklichen Seiten des Reformators, ohne je plakativ zu sein, lobt zu Recht seine großartige Übersetzungsleistung und erkennt scharfsinnig die Gefahren der via moderna.« 
Prof. Dr. Vittorio Hösle, Philosoph



»Türckes neuestes Buch ist keine Würdigung, sondern ein Psychogramm des Reformators. Tatsächlich entwirft Türcke das Bild eines Gottesmannes, der getrieben war von seiner Depression und der Schuld, sich entgegen dem Elternwunsch der Theologie gewidmet zu haben.«
Bert Strebe in: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16. Februar 2017

»Christoph Türcke demontiert den ›Überzeugungstäter‹ und erklärt, ›wie archaisch seine Modernität ist, wie gnadenlos der Unterbau seiner Gnadenlehre‹. (...) Das sitzt.«


Jutta Person in: Philosophie Magazin, 03/2017








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Es fällt mittlerweile schwer, einen Überblick über die Lutherbücher zu behalten. Doch ein schmaler Band sticht dennoch heraus: ›Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters‹ von dem Leipziger Philosophen Christoph Türcke. Auf brillante Weise bietet er auf 117 Seiten sowohl eine fundierte Einführung in Leben und Werk des Reformators als auch eine überraschende Deutung seiner Höhenflüge und Tiefpunkte.«
Stefan Seidel in: Der Sonntag, Landeskirche Sachsen, Nr. 31, 06. August 2017

»Dieses Buch lädt ganz sicher zu Streit und Widerspruch ein. Ein Text, an dem man sich reiben kann.« 
Fachbuchjournal, Ausgabe 5, Oktober 2017


 

Sexus und Geist – Philosophie im Geschlechterkampf

Jesu Traum – Psychoanalyse des Neuen Testaments

»Das glänzend geschriebene Buch (...) signalisiert vielleicht den Beginn einer kulturwissenschaftlichen Jesusforschung, die sich jenseits der theologischen Fakultäten etabliert.«
Neue Züricher Zeitung

»Mit Instrumenten der klassischen Freudschen Psychoanalyse will er nichts Geringeres, als die latenten Traumgedanken der Urchristen und zugleich Jesu eigenen Traum aufdecken.«
Süddeutsche Zeitung

»Ein guter Philosoph kann einen schwierigen Sachverhalt auch allgemeinverständlich erklären. Christoph Türcke ist gut.«
Chrismon

Hören Sie hier ein Gespräch, das Christoph Türcke innerhalb der Sendereihe »Religion und Gesellschaft« im NordwestRadio von Radion Bremen geführt hat. In der ReiheSWR2 Buchkritik bespricht Jochen Rack Christoph Türckes Jesu Traum. Heimat – Eine Rehabilitierung

»... was ist das überhaupt: ›Heimat‹, und wie geht man mit ihr ›richtig‹ um, jenseits von Heimatduselei und nationaler Überheblichkeit? Diesen Fragen geht der Leipziger Philosophieprofessor Christoph Türcke in seinem schmalen, geistreichen Büchlein ›Heimat – Eine Rehabilitierung‹ nach.«
Freie Presse. Chemnitzer Zeitung

»Beeindruckende[r] Essay«
Publik-Forum

»Ein großartiges Diskussionsangebot zum Thema Heimat«
Heilbronner Stimme


Lesen Sie hier eine Rezension der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


Interview mit dem Autor zu diesem Buch:

www.thomasius-club.de (unter »Bisherige Gäste«)


Fundamentalismus – maskierter Nihilismus –

»Türcke spannt einen weiten, gelehrten Bogen, der vom Alten Testament bis in unsere Tage reicht. Manche Beziehung, die er aufzeigt, ist gewagt, aber niemals uninteressant. Sein Buch ist ein intellektueller Parforceritt durch die Geschichte... Seine Hauptthese, der Fundamentalismus sei eine Form des Nihilismus oder dessen Kehrseite, ist griffig und prägnant.«
Süddeutsche Zeitung

»Das kleine Buch, das auf überraschend plausible Weise Islamismus mit der christlichen Theosophie des 19. Jahrhunderts, dem Zionismus und ›Hollywoodismus‹ zusammenstellt, wirkt nachdrücklich der begrifflichen Unschärfe und historischen Unkenntnis entgegen, mit der wir im politischen, journalistischen und auch akademischen Bereich normalerweise über internationalen Terrorismus reden. Das könnte uns helfen, uns vor ihm zu schützen.«
Das Parlament

»Eine kenntnisreiche Einführung und Auseinandersetzung mit einem Zeitphänomen.«
Der Medienbrief Unabhängiger Medienfachdienst

»Wer sich etwas tiefgründiger beschäftigen will mit dem Thema Fundamentalismus als nur mit dem Cliché vollbärtiger Steinzeit-Muselmanen, wer sich auf schrille und nicht selten gewagte Thesen einlassen will und wer im Fundamentalismus mehr sieht, als nur ein letztes Sich-Aufbäumen der Vergangenheit, – dem sei die Lektüre dieses Büchleins empfohlen.«
Lehrerbibliothek.de

Religionswende – Eine Dogmatik in Bruchstücken

»Verstören möchte der Autor Theisten wie Atheisten gleichermaßen. Gleichsam zwischen beiden situiert er sich selbst: weder einen Gott fingierend, den es nicht gebe, noch einen Menschen, der Gott nicht nötig habe.«
Neue Zürcher Zeitung

Vermittlung als Gott – Kritik des Didaktik-Kults

»Präzision der Formulierung und Straffheit in Darstellung und Argumentation drücken bündige Gedankenführung aus. Die polemische Schärfe des Ausdrucks ist selten geworden, sie verbindet klares Denken und Leidenschaft: Paradigma gelingender Vermittlung.«
Das Argument