André Sellier
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André Sellier

André Sellier, Jahrgang 1920, wurde als Mitglied der Résistance 1943 von der Gestapo verhaftet. Von Februar 1944 bis April 1945 war er Häftling im Lager Dora. Nach dem Kriege wurde er zunächst Lehrer und trat dann in den Diplomatischen Dienst ein. Seit seiner Pensionierung im Jahre 1986 schreibt er wissenschaftliche Bücher, u.a. Le dossier des échanges industriels francais und Atlas des Peubles d`Europe centrale.

André Sellier

Zwangsarbeit im Raketentunnel

Geschichte des Lagers Dora

»Die Bedeutung der Arbeit von Sellier liegt nicht zuletzt darin, dass sie, dem Stand der Forschung entsprechend, die Einzigartigkeit des Lagers Dora herauspräpariert.« Die Zeit
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Pressestimmen

Zwangsarbeit im Raketentunnel – Geschichte des Lagers Dora

Lesen Sie hier auf faz.net eine Besprechung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung »Dieses gewichtige Buch ist wie ein Bergwerk voller Informationen. Durch seine Präzision und seinen Reichtum an Details verhilft es uns zu einer genaueren Vorstellung vom Lagersystem.«
La Quinzaine littéraire

»Das Buch von André Sellier ist eine der besten Untersuchungen, die es über ein Konzentrationslager überhaupt gibt. (...) André Sellier war Häftling, er hat es selbst erlebt. Er hat andere Häftlinge systematisch befragt, aber das wichtigste ist, daß er ein Historiker ist, er war Geschichtslehrer, er kennt das Handwerkszeug des Historikers, und diese Verbindung von eigenen Erfahrungen, den Augenzeugenberichten und der historischen Einordnung, die verschafft diesem Buch eine nahezu einzigartige Qualität.«
Eberhard Jäckel, Hessisches Fernsehen

Sellier »vereint in seinem rund 600 Seiten starken Band den Häftlingsbericht mit einem historischen Standardwerk.«
Buchmarkt

»Er hat ehemalige Häftlinge befragt und deren Berichte mit dem Quellenmaterial über ›Dora‹ zu einer einzigartigen Chronik dieses Lagers im besonderen und des Lagersystems im allgemeinen verwoben.«
Literatur-Report

»... ist dieses Buch ein beeindruckendes Zeugnis zur Geschichte Doras, das vor allem von der Authentizität der Aussagen der Überlebenden dieser Todesfabrik lebt.«
Die Glocke vom Ettersberg / Mitteilungsblatt der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora

»Die Bedeutung der Arbeit von Sellier liegt nicht zuletzt darin, dass sie, dem Stand der Forschung entsprechend, die Einzigartigkeit des Lagers Dora herauspräpariert.«
Die Zeit, 14. Dezember 2000

»Der Autor rekonstruiert in seinem Buch die Geschichte Doras ganz neu. Er beruft sich in seiner umfassenden Monographie ›auf eine große Zahl von Erlebnisberichten‹ ehemaliger Häftlinge, auf verstreute Dokumente und andere Forschungsarbeiten. Eine Gesamtdarstellung Doras in dieser Form gab es bisher nicht.«
Evangelische Zeitung, 12. November 2000

»... eine Alltagsgeschichte des Leidens, die Sellier mit dem kühlen Blick des Pathologen erfasst, mit einer nüchtern-wissenschaftlichen Distanz, die erstaunlich ist für einen Mann, der selbst jahrelang nahe dem Tod leben musste.«
Ulfried Geuter, NDR 4, 29. Okt. 2000